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Thema: Coronavirus 2019 / 2020


Als Hausarzt kann ich nicht zu Verlautbarungen von ärztlichen Kolleginnen und Kollegen schweigen, die die Corona-Pandemie klein reden, die Impfungen verleumden, schlecht reden, deren Wirkung in Frage stellen.

Diesen Kolleginnen und Kollegen muss ganz klar entgegen getreten werden. Sämtliche bereits zugelassene Corona-Impfstoffe zeigen eine gute Wirksamkeit mit akzeptabler Nebenwirkungsrate.

Die Nebenwirkungen sehe ich besonders im Verhältnis zu einer potentiell nicht ungefährlichen Infektion durch das SARS-COV-II-Virus.

Der hierzulande leider etwas negativ diskutierte AstraZeneca-Impfstoff zeigt sich in Grossbritannen als

auch wirksam gegen die bekannten Mutationen des SARS-COV-II-Virus (Quelle : Arzneitelegramm 2/2021). Selbst wurde ich am 21.2.2021 mit diesem Impfstoff geimpft. Ich hatte keinerlei Bedenken gegen diese Impfung, ganz im Gegenteil: Ich habe nur Respekt vor einer schweren Infektion durch das Virus, das bisher (Stand 20.10.2021) weltweit ca. 5,1 Mio. Todesopfer gefordert hat. Dazu zählen keinesfalls nur hochbetagte Menschen, 40 % sind jünger als 60 Jahre !

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Ist COVID-19 schlimmer als Influenza ?


Ganz klar: Ja !

Für viele wird die Infektion relativ blande verlaufen. Aber für mindestens 5% der Infizierten wird der Verlauf sehr ernst, ja lebensbedrohlich verlaufen. Wenn diese Verläufe sich massiv häufen, kommt das Gesundheitswesen schnell an seine Grenzen. Das neue Corona-Virus versacht insbesondere bei vorerkrankten und älteren Menschen eine "schwere akute respiratorische Erkrankung" -SARS- im Sinne einer massiven Lungenentzündung, die den Gasaustausch erheblich beeinträchtigt und letztlich zum Multiorganversagen führen kann.

Die alljährliche Influenza kann auch zu schweren Verläufen führen, verläuft aber in der überwiegenden Zahl der Fälle ohne Lungenentzündung. Trotzdem sterben in jedem Jahr schätzungsweise mindestens 10000 Menschen in Deutschland an den Folgen einer Influenza. In der Grippesaison 2017/18 waren es sogar mehr als 25000 Todesfälle in der Bundesrepublik.

Diese Todesfälle stehen der Zahl der Infizerten mit ca. 3,5 Mio. gegenüber.

Sterberate: ca. 0,7%.

Die Zahl der gleichzeitig zu hospitalisierenden Menschen wäre bei einer massiven ungebremsten COVID-19-Ausbreitung viel höher im Vergleich zur Influenza.

Deshalb sind die von Landes- und Bundesregierung veranlaßten Verordnungen aus ärztlicher Sicht eindeutig zu unterstützen und auch durchzusetzen.


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Thema Impfungen:


...wir denken kaum noch an gefährliche Infektionskrankheiten, weil sie in Europa nur noch selten auftreten. Kinderlähmung, Diphtherie, Keuchhusten, Tuberkulose kommen kaum noch vor. So sind wir besonders in Deutschland leichtsinnig geworden und schätzen den Wert von Impfungen als gering ein. Fakt ist jedoch, daß das Zurückdrängen von Infektionserkrankungen auf das Impfen zurückzuführen ist. Die für uns nur noch aus der Historie bekannte Pockenerkrankung ist ein gutes Beispiel für erfolgreiches Impfen. Diese Erkrankung gilt als ausgerottet. Daß Europa seit mehr als zwanzig Jahren poiiofrei ist, hängt mit der breiten Impfkampagne seit den 60er Jahren zusammen.


Skeptiker meinen, daß Impfungen Allergien erzeugen und schwere Nebenwirkungen zeigen. Fakt ist jedoch, daß Impfstoffe zu den bestuntersuchten Arzneimitteln gehören, streng vom Paul-Ehrlich-Institut geprüft und dann erst zugelassen werden. Für evtl. schwere Nebenwirkungen haftet das Land, vorausgesetzt von ärztlicher Seite ist alles korrekt durchgeführt worden.


Bis heute konnten keine Zusammenhänge zwischen  Neurodermitis, Allergien und anderen gesundheitlichen Störungen und der Anwendung von Impfstoffen gezeigt werden.


Bei den heute verwendeten Impfstoffen handelt es sich vielfach um Spaltimpfstoffe. Diese Impfstoffe können selbst keine Erkrankungen auslösen. Die Impfstoffe tragen quasi nur den "Fingerabdruck" krankmachender Erreger. Das Immunsystem antwortet mit der Bildung von Antkörpern und baut ein Gedächtnis gegen Erkennungsmerkmale krankmachender Erreger auf.


Warum werden häufig Kombinationsimpfstoffe verwendet?


Es hat sich herausgestellt, daß die Immunantwort stärker ist, wenn bestimmte Impfstoffe in Kombination verabreicht werden. So ist die Impfung gegen Tetanus allein nicht empfohlen. Gängige Praxis ist die Kombination mit Diphtherie und evtl. Poliomyelitis und Keuchhusten/Pertussis.


Achten Sie auf einen guten Impfschutz!

Alle zehn Jahre sollten Sie sich gegen Tetanus und Diphtherie impfen lassen.

Bei einer größeren Verletzung, die chirurgisch versorgt werden muß, wird nicht gezögert, bei fraglichem Schutz diesen sofort nachzuholen, weil es gegen Tetanus keinerlei Behandlungsmöglichkeit gibt.