Impfungen gegen das SARS-COV-II-Virus / COVID-19:

Stand: 20.11.2021:

In unserer Praxis haben wir am 13.4.2021 mit der Corona-Schutzimpfung beginnen können.

Als Hausarztpraxen sind wir dazu alleinig auf die Festlegungen des Gesundheitsministeriums angewiesen.
Gestartet wurde mit dem Impfstoff Comirnaty
® der Fa. BioNTech/Pfizer, ab 20.4.2021 wurde auch Vaxzevria® der Fa. AstraZeneca verabreicht. Am 4.6.2021 impften wir auch mit dem Impfstoff Covid-19-Vaccine® Janssen der Fa. Johnson & Johnson. Ab 15.9.2021 begannen wir mit Auffrischungsimpfungen.


Stand der Corona-Impfungen :

In der Zeit vom 13.04.2021 bis 16.03.2022 wurden ca. 3300 Impfungen hier in der Praxis und in Pflegeheimhausbesuchen verabreicht. 


Auf dieser Website werden Sie auch immer aktualisierte Informationen finden !

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Eine ca. 11minütige Präsentation stelle ich Ihnen an dieser Stelle auf die Website. Hierin gebe ich Ihnen Informationen zu den eingesetzten Impfstoffen, deren Wirkungsweise, zur Wirksamkeit, zu Impfreaktionen und natürlich auch zu Impfkomplikationen, deren Einordnung und Bewertung.

Zwei Videos der Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin

Dr. rer. nat. Mai Thi Nguyen-Kim (1987 in Heppenheim geboren, Mitglied im Senat der Max-Planck-Gesellschaft) erklären sehr detailliert, weshalb das Impfen gegen die Corona-Infektion so wichtig und effektiv ist. Wissenschaftlich nicht begründete Verlautbarungen, verleumderische Darstellungen, Verschwörungstheorien, wie sie in den sogenannten sozialen Netzwerken kreisen, stiften Verunsicherung, leisten aber absolut keinen Beitrag zur Pandemieeindämmung. Diesem Treiben stelle ich mich, wie viele andere, mit der täglichen Arbeit, aber auch mit den hier eingestellten Videos klar entgegen.

(auf Ihrem Mobiltelefon finden Sie die Präsentation und zwei "maiLab"-Videos am Ende dieser Seite). Weiter unten finden Sie eine detaillierte, wissenschaftlich fundierte mRNA-Impfstoffabhandlung, die meine Tochter Christiane verfasst hat. Besser kann ich es auch nicht erklären.







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Eine Schülerin erklärt die Corona-Impfung mit mRNA-Impfstoffen


Als Schülerin umgibt mich das Thema der Corona-Impfstoffe genauso sehr wie die meisten anderen Menschen auch. Vielleicht bekomme ich auch noch mehr mit, weil mein Vater Hausarzt ist und mitten in der Impfkampagne steckt, weshalb sich jedes zweite Gespräch um das Thema Impfen dreht. 

Trotzdem dachte ich, da so viele Menschen gegen die aktuell verfügbaren Impfstoffe gegen das SARS-CoV-2, umgangssprachlich “Coronavirus” genannt, protestieren, müsse auch allgemein bekannt sein, wie die Impfstoffe überhaupt wirken. Das scheint aber nicht der Fall zu sein.


Ich bin weder eine studierte Ärztin, noch eine Biologin, Immunologin oder ähnliches. Meine einzige Expertise besteht aus dem regulären Unterricht des Biologie-Profils  in der Schule und einem digitalen mehrwöchigen Projekt der Universität Lübeck im vergangenen Jahr, das sich mit der Covid-19-Pandemie auf biologischer und mathematischer Ebene befasste. In diesem Rahmen habe ich mich recht ausführlich mit den anfangs noch nicht einmal erhältlichen mRNA-Impfstoffen beschäftigt. Das mag sehr engagiert klingen, allerdings dachte ich, jeder, der Kritik an Impfstoffen übt, habe gewisse Hintergrundinformationen zu dem Thema. Dem scheint nicht so zu sein.


Die Aussage einer Krankenschwester, die in der Norddeutschen Rundschau / Barmstedter Zeitung / Elmshorner Nachrichten vom 11.2.2022 in einem Artikel mit der Überschrift: “Ich bin mRNA-Gegnerin” zu Wort kommt, zeugt nicht gerade von besonderer Detailkenntnis. Will man gegen die mRNA-Impfstoffe argumentieren, muss man biologische Grundlagen wenigstens zur Kenntnis nehmen. Dazu gehört die Proteinbiosynthese.


Die Proteinbiosynthese ist ein völlig natürlicher Ablauf, der in jedem Lebewesen abläuft, und zwar dauerhaft, solange es nur lebt. Sie ist dafür da, die Erbinformation (bei Menschen und den meisten anderen Lebewesen als DNA/DNS bekannt) zu entschlüsseln und daraus die Proteine herzustellen, die als Grundlage für alle organischen Stoffe dienen und innerhalb des Organismus viele Aufgaben übernehmen. 

Alles beginnt bei der DNA. Der Code der DNA besteht aus 4 verschiedenen Basen (Alanin, Cytosin, Guanin, Thymin), die in Dreiergruppen (Triplets) eine Aminosäure (Bausteine von Proteinen) codieren. Die DNA liegt als Doppelstrang vor. Auf dem einen Strang befinden sich die Basen in einer bestimmten Reihenfolge, auf der anderen Seite befinden die komplementären Basen (also die Gegenstücke) in gegenläufiger Richtung, wobei Alanin und Thymin, sowie Guanin und Cytosin zueinander komplementär sind. Diese komplementären Basen sind über chemische Bindungen miteinander verbunden.

Der erste Schritt der Proteinbiosynthese ist die Transkription. Dabei wird die DNA kurzzeitig aufgetrennt und von dem sog. Matrizenstrang wird eine Art Abschrift gemacht. Das geschieht, indem eine mRNA entlang des Strangs synthetisiert, also gebildet, wird. 

Die mRNA ist ein Informationsträger und im Gegensatz zur DNA mit einem Einzelstrang bereits vollständig. Außerdem enthält sie statt der Base Thymin die Base Uracil, was aber nur nebenbei erwähnt sein soll. Die mRNA wird aus dem Zellkern heraus transportiert, denn sie kann IM GEGENSATZ ZUR DNA den Zellkern verlassen. Im Cytoplasma kommt es zum zweiten wichtigen Schritt der Proteinbiosynthese: die Translation. Die mRNA trifft auf die sog. Ribosomen, die eine essentielle Rolle beim nächsten Schritt spielen. Nach dem Andocken an diese Zellorganellen werden die Basen-Triplets der mRNA ausgelesen. In der Umgebung befindet sich die sog. tRNA, ebenfalls ein einzelsträngiger Informationsträger, die wiederum die komplementären Basentripletts zur mRNA bildet. Mit den tRNA-Triplets sind außerdem die Aminosäuren verbunden, aus denen die Proteine zusammengesetzt werden sollen. Diese Triplets treffen nun auf die passenden mRNA-Abschnitte und während die mRNA durch das Ribosom wandert, werden alle Triplets nacheinander ausgelesen, die passende tRNA bindet an und die daran befestigten Aminosäuren werden miteinander zu einer sog. Polypeptidkette verbunden. Dabei bestimmen sowohl die Anordnung der Aminosäuren, als auch die Länge der Kette das daraus entstehende Protein.  Zu bestimmten Tripletts der mRNA gibt es keine passende Aminosäure, weshalb an der Stelle die Translation und damit auch die Proteinbiosynthese beendet wird. Die Polypeptidkette wird freigegeben und die mRNA wird, wenn sie nicht mehr verwendet werden kann, in ihre Bestandteile zerlegt, wandert also NICHT WIEDER ZURÜCK IN DEN ZELLKERN. 

In dieser biologischen, sehr gut erforschten Tatsache wird eines deutlich: man kann zwar von sich behaupten, man sei “mRNA-Gegnerin”, allerdings ist das ungefähr so sinnvoll, wie zu sagen “Nieren sollten abgeschafft werden”. Ohne dass wir es beeinflussen könnten, befindet sich in jedem lebenden menschlichen Körper eine Menge mRNA, die man nicht abschaffen sollte.

Wissenschaftlich bewiesen ist, dass sowohl eigene als auch fremde mRNA nicht zurück in den Zellkern gelangt, was schon daran scheitert, dass diese zunächst in DNA umgeschrieben werden müsste, wofür Enzyme nötig wären, die in der menschlichen Zelle nicht vorhanden sind.


Weg von biologischen Details begeben wir uns nun zur Frage von Definitionen.

Schon des öfteren war davon zu lesen, dass mRNA-Impfstoffe als “Lebendimpfstoffe” bezeichnet wurden, was völlig unsinnig ist und „man warte noch auf den Totimpfstoff”. 

Ein “Lebendimpfstoff” enthält lebendige, allerdings abgeschwächte, reproduktionsfähige Krankheitserreger, beispielsweise Viren. Diese Art von Impfstoff wird bei der Masern-Mumps-Röteln Impfung verwendet. Diese Kriterium erfüllen weder die neuen mRNA-Impsftoffe von Moderna und BioNTtech/ Pfizer noch die Vektor-impstoffe von Johnson & Johnson und AstraZeneca.

ERBGUT LEBT NICHT. Die mRNA der Corona-Impfstoffe kommt zwar von einem Virus, aber sie dient nur als Bote zur Übertragung genetischer Information.

Was an einem sog. “Totimpfstoff” besser sein soll als an mRNA-Impfstoffen erschließt sich mir nicht.

Eine weitere Aussage stimmt nicht, die behauptet, dass diese Vakzin-Technologie eine ganz neue, sehr schnell entwickelte sei. 

Es wird nicht nur schon lange daran geforscht; bereits im Januar 2018 veröffentlichten Wissenschaftler der University of Pennsylvania eine Studie über die erfolgreiche Herstellung von mRNA-Impfstoffen. Damals gelang es, schon seit mehr als 20 Jahre bestehende Überlegungen technisch umzusetzen, individuelle Impfstoffe gegen Tumoren / Krebs zu entwickeln. Darin wurde in der wissenschaftlichen Abhandlung darüber berichtet, dass das Prinzip der Impfung mit jeder mRNA funktionieren würde. Die Risiken wurden geringer eingeschätzt als bei einem klassischen Lebend- oder Totimpfstoff, da bei Arzneimitteln (auch Impfstoffen) immer ein gewisses Risiko der Kontamination durch andere Stoffe besteht, das dank der kurzen Produktionszeit von mRNA aber deutlich gesenkt wird. 


Zurück zum Stichwort “Krebsforschung”. Jährlich erkranken in Deutschland fast 500.000 Menschen neu an einer Krebsart. Es ist eine der größten Herausforderungen der Medizin. Viele Tumore sind nach wie vor nicht heilbar. Hier scheint es einen viel versprechenen Ansatz zu geben. Wer sich jetzt schon gegen eine Methode wendet, die die Welt von einer Pandemie befreien könnte und potentielles Mittel ist, um Krebs behandelbarer zu machen, sollte sich fragen, ob im Falle eines Falles dann auch eine solche Therapie ausgeschlagen wird.

Diejenigen, die mRNA-Impfstoffe als “genmanipuliert” beschimpfen, liegen ziemlich daneben. Es stimmt zwar, dass in den Impfstoffen Comirnaty(R) und SpikeVax(R) sog. mod_mRNA (modifizierte mRNA) enthalten ist, jedoch bedeutet das, dass die Basensequenz minimal verändert wurde, sodass sich auch das Protein, für das die mRNA codiert, leicht verändert gebildet wird. Im Falle der Impfungen bedeutet das, dass das Spike-Protein des Virus, das im menschlichen Körper gebildet werden soll und so das Immunsystem aktiviert, welches Antikörper produziert, stabiler ist und seine Struktur beibehält.

Als „genmanipuliert“ darf man viele Enzyme und Nahrungszusatzstoffe bezeichnen, die als Geschmacksverstärker o. ä. dienen. Diese müssen nicht unbedingt gekennzeichnet werden, obwohl viele in gentechnisch veränderten Organismen (GVO) erzeugt werden.


Also an alle Impfskeptiker / Impfskeptikerinnen und Impfgegner / Impfgegnerinnen :

Genau informieren, dann argumentieren, aber sachlich und wissenschaftich basiert !

Christiane Fiedler

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Quellen

 

https://gentechniken.de/genmanipulation-verstehen-und-einordnen/

https://www.lecturio.de/lexikon/genmanipulation

https://flexikon.doccheck.com/de/Lebendimpfstoff

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5906799/ -> Studie mRNA Impfstoffe

https://flexikon.doccheck.com/de/RNA-Impfstoff

https://flexikon.doccheck.com/de/Totimpfstoff

https://www.nature.com/articles/nrd.2017.243 -> Studie mRNA Impfstoffe

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/grundlagen/krebsstatistiken.php

https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2027906

https://www.geo.de/natur/oekologie/7490-rtkl-gentechnik-aus-dem-regal


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Bescheinigungen zur Befreiung von der Maskenpflicht sind m. E. nicht angebracht und diese stelle ich auch nicht aus ! Es gibt Masken, die medizinischen Masken in ihrer Schutzwirkung gleichen, sogar FFP-2-Vorschriften entsprechen, trotzdem kaum einschrän-ken und in ihrem Tragekomfort akzeptabel sind. Vielleicht sind diese ein bisschen teurer, aber waschbar, mehrfach verwendbar und somit wesentlich umweltverträglicher.

In den Kliniken müssen Pflegende, Ärztinnen und Ärzte auch medizinische Masken tragen und erdulden dies jeden Tag - und üben ihren Beruf trotzdem mit Leidenschaft aus. Haben Sie schon einmal gehört, dass bei Operationen keine Masken getragen wurden ?

Todesfälle sind durch das Maskentragen nicht bekannt !!

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Die hausärztliche Betreuung auf dem Lande ist breit...

Wir können nicht alles...,

aber wir können und wollen für viele Fragen erster Anlaufpunkt sein und im weiteren Verlauf, soweit dies notwendig ist, koordinierend, beratend und unterstützend Ihnen zur Seite stehen.  


  • Hausärztliche Versorgung unabhängig vom Alter
  • Hausbesuche bei Patienten, die nicht in die Praxis kommen können (z. B. wegen Gehbehinderung, akuter Krankheitsumstände usw.)
  • Heimbesuche in den Pflegeheimen Westerhorn, Dorftsr.27 und Rosentwiete 2 (DRK-Pflegeheim)
  • Hausbesuche im "Betreuten Wohnen Markushof", Dorfstr. 49, Osterhorn


  • Laborleistungen
  • Blutzuckerschnelltest, Quick- / INR Messung mittels Schnelltest, Harnuntersuchung


  • Impfungen (alle Impfungen nach Empf. der Ständigen Impfkommission (STIKO)
  • Schutzimpfungen im Kindesalter
  • Reiseimpfungen

(meist kostenpflichtig, ausnahmsweise i. R. besonderer Vereinbarungen einzelner Krankenkassen))


  • EKG  / Belastungs-EKG
  • Lungenfunktionsprüfung
  • sonografische Untersuchungen i. R. der hausärztlichen kurzfristigen Diagnostik

(keine Leistung auf Überweisung möglich!)


  • Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen für Erwachsene (check up 35)
  • Hautkrebsscreening


  • Jugendschutzuntersuchung J1 und Jugendarbeitsschutzuntersuchung n. JuArbSchuG


  • DMP für Asthma bronchiale, Koronare Herzkrankheit (KHK), Diabetes mellitus Typ II und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD)


  • Diabetikerschulungen


  • ernährungsmedizinische Beratungen, insbesondere i. R. der Diabetes-Behandlung, Übergewicht (Adipositas) basierend auf Empf. der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)


  • kleine chirurgische Behandlungen :  akute Wundversorgungen (Schnitt-, Rißwunden, Verbrennungen, chronische Wunden z. T. in Zusammenarbeit mit Chirurgen und Pflegediensten)




  • einzelne Leistungen, wie nachfolgend aufgeführt, müssen selbst getragen werden


  • Akupunkturbehandlung

(i. R. Schmerztherapie: chron. Kopfschmerz / Migräne, Schmerzen in Gelenken,

Heuschnupfen (Rhinitis allergica)  u. a.)

Die Akupunkturbehandlung wird von mir i. R. der Schmerzbehandlung bei chronischen Schmerzzuständen vorgenommen. Die Indikation, die Häufigkeit und alle anderen Aspekte dieser Behandlungsmethode werden individuell beraten und abgestimmt;

die Kosten betragen - berechnet mit dem 1fachen Satz der Gebührenordnung Ärzte (GOÄ)- nach Ziff. 269 pro Behandlung 11,66 €

(Beispiel: Migränebehandlung 6 Behandlungen á 20 min. á 11,66 €: 69,96€


  • Führerscheinuntersuchungen Klasse II
  • Reisemedizinische Beratung und Impfungen