Arztpraxis Ulrich Fiedler

medizinische Versorgung auf dem Lande...


Liebe Patientin, lieber Patient,

liebe Besucherin, lieber Besucher dieser Website,


mit diesem Auftritt möchte ich die Praxis vorstellen, Ihnen Informationen zu Sprech-stundenzeiten, Praxisabläufen und Neuigkeiten in der hausärztlichen Medizin, z. T. aus meiner Sicht geben.

Zur Vereinfachung habe ich Links innerhalb der Homepage eingefügt, die zu den ent-sprechenden Stellen führen.

Seit 1957 gibt es eine hausärztliche Praxis in Brande-Hörnerkirchen.

Am 1.4.2004 habe ich die Landarztpraxis übernommen.

Als niedergelassener Hausarzt möchte ich hier am Ort eine wohnortnahe hausärztliche Be-treuung auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen in den umliegenden Gemeinden und Orten sicherstellen.


Überzeugt von der Freiberuflichkeit und Unabhängigkeit des ärztlichen Berufes halte ich an der eigenständigen Niederlassung als Arzt fest.

Ich übe meinen Beruf in der festen Überzeugung aus, nur unabhängig von rein wirt-schaftlichen Interessen zum Wohle der Patienten tätig sein zu können. Dies gilt insbesondere auch, unabhängig von Interessen der pharmazeutischen Industrie zu  (be-)handeln. Unkritische Aussagen  von Arzneimittelherstellern, ungeprüfte oder einseitig, rein dem Marketing geschuldte Studien verdienen nur eins: eine klare Absage !

So habe ich mich der Initiative  Correktiv (https://correctiv.org/recherchen/euros-fuer-aerzte/)  angeschlossen. Zuwendungen der pharmazeutischen   Industrie nehme ich nicht an und führe auch keine Anwendungsbeobachtungen  durch.


Der demografische Wandel erfordert die wohnortnahe ärztliche Basisversorgung.

Menschen werden im Alter immobiler. Die Wege zum nächsten Lebensmittelgeschäft oder zum Arzt müssen zu bewältigen sein. Ohne eine gute Infrastruktur verlieren Gemeinden und kleine Orte junge Leute und die Zukunft kann düster erscheinen.

In einigen Regionen Deutschlands ist die hausärztliche Versorgung durchaus gefährdet, weil junge Ärztinnen und Ärzte fehlen, die sich für das landärztliche Dasein interessieren.

Klinikketten und Medizinische Versorgungszentren in den größeren Städten, z. T. in Kon-zernstrukturen / Aktiengesellschaften, mit dem Anspruch günstiger / billiger wirtschaften zu können, werden das Problem im ländlichen Raum nicht beheben !

Es stellt sich die Frage: Und wo bleibt der Mensch ?

Diese Frage ist mehr als berechtigt angesichts einer immer stärkeren ökonomischen Aus-richtung vieler Lebensbereiche, die auch die Medizin nicht ausklammert. Damit steht häufig die Würde des Menschen auf dem Spiel.

Ist die medizinische Versorgung alleinig unter wirtschaftlichen Aspekten zu betrachten ? Ich meine ganz klar: NEIN !

Der Mensch muß im Mittelpunkt stehen ! In diesem Sinne möchte ich mit meinen fleißigen Mitarbeiterinnen unsere Arbeit verstehen.


Ärztliche Hilfe und Unterstützung  sind unabhängig von   religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Abstammung.

So verstehe ich ärztliches Tun an und mit Menschen.

Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Religionsfeindlichkeit, Ausgrenzungen, frauen-feindliche Äußerungen, pauschale Vorverurteilungen haben in meiner Praxis keinen Platz !


Ärztliches Handeln beruht auf Empathie, aber auch auf  Ratio, auf  Aufgeschlossenheit gegenüber    wissenschaftlichen Erkenntnissen;  unbewiesene Verschwörungstheorien, wie sie anscheinend in dieser Zeit gesellschaftsfähig sind und von Populisten verbreitet werden,  haben weder  in unserer Gesellschaft, noch  in der Medizin  in der  heutigen Zeit etwas verloren und werden meinerseits klar zurückgewiesen. 


Meine Mitarbeiterinnen Frau Antje Schuldt, Frau Daniela Schuster, Frau Andrea Kohlen, Frau Sina Wickhorst und ich freuen sich, Sie in unserer Praxis begrüßen zu dürfen.


Ulrich Fiedler

29.9.2018



Einige Informationen zum Praxisablauf:

Für den täglichen Sprechstundenablauf werden keine Termine vergeben. "Wer da ist, kommt auch dran". Akutbeschwerden lassen sich nicht planen, und häufig wird montags eine Allgemeinarztpraxis mit diesen Akutbeschwerden aufgesucht, um erste medizinische Beratung und Hilfe zu erfahren.

Blutabnahmen werden in der Zeit von 8.00 Uhr bis 9.30 Uhr weitgehend unabhängig von der ärztlichen Sprechstunde durchgeführt. Patienten, die nach der Blutabnahme zur Sprechstunde möchten, versuchen wir mit möglichst kurzen anschließenden Wartezeiten zu "bedienen".

Bei einer offenen Sprechstunde können Wartezeiten fast nie vermieden werden. Leider ist dies aber bei Terminvergaben selten ausgeschlossen. Fachärzte, die länger planen können, sind in dieser Hinsicht im Vorteil.

Hausbesuche aus der Sprechstunde heraus oder auch Notfälle in der Praxis können den Ablauf erheblich verzögern. Meine Mitarbeiterinnen und ich versuchen alles, Ihnen einen guten Ablauf und eine fundierte hausärztliche Betreuung zu gewährleisten.